Archives for category: Apple

Apple würde nicht ein separates 3G iPad entwickeln, wenn für das WiFi iPad ein Tethering mit dem iPhone vorgesehen wäre. Da würde sich das Konzept des iPad 3G in Frage stellen. Wiederum ist es aber von Benutzerseite sehr verständlich, dass man nicht Lust hat ein zusätzliches Mobil- oder Datenabo zu lösen, um mobil mit dem iPad ins Internet zu kommen. Folglich wird sich voraussichtlich die Mehrzahl der iPad Käufer wahrscheinlich für das Modell ohne 3G entscheiden.

Seit längerer Zeit gibts den Blog des Dev Teams. Dieser dürfte vorallem auch den iPhone 2G Importeueren wohl bekannt sein. Wird sich das Dev Team aber auch um das iPad kümmern und es so ermöglichen, ein Tethering des iPad real werden zu lassen?
Schätzungsweise schon. Besucht man die Webseite http://www.ipad-dev.org wird auf den iPhone Blog des Dev Teams weitergeleitet.

Das lässt doch hoffen =)

Nun ist es offiziell von Apple angekündigt: Das iPad ist in den USA ab 3. April erhältlich. Bestellt werden kann es jedoch bereits ab nächsten Freitag, 12. März.

In der Schweiz ist das iPad mit kurzer Verzögerung ab Ende April erhältlich.

Mit Lieferverzögerungen dürfte laut Apple kaum zu rechnen sein. Trotzdem, wer auf Nummer sicher gehen will, bestellt frühzeitig.

Seit letzten September bin ich Besitzer eines Macbook Pro. Vorher habe ich einen 24″ iMac besessen, welcher aus verschiedenen Gründen weichen musste. Der wichtigste war der fehlende Platz, den iMac in meinem neuen zuhause mit kleinem Büro aufzustellen. So konnte ich meinen iMac noch vor dem Release der neuen Modelle zu einem guten Preis verkaufen und habe mir danach ein leistungsstarkes 15″ Macbook Pro zugelegt.

Beim Macbook gibts aber ein paar kleine Einschränkungen, welche man hinnehmen muss. Einer davon ist, dass Speicherplatz teuer ist. Ich lege Wert auch hohe Performance und deshalb schien die Anschaffung einer SSD HD sehr verlockend. Die Preise sind aber noch immer sehr hoch und die Kapazitäten sehr niedrig. Für eine gute SSD Disk mit rund 250GB Speicher sind noch immer Preise um die 1000.- die Norm.

Demzufolge musste zuerst eine Lösung für die Auslagerung der Arbeitsdaten her. Am besten ein NAS (Network attached Sotrage). Das ist eine Speichermaschine, welche im Netzwerk angehängt und zur Speicherung von Daten dient. Lange habe ich im Internet nach Tests, Produktevergleichen und Erfahrungen gesucht und habe mich schlussendlich für die Marke Qnap entschieden. Genauer für ein Qnap TS-219P. Für den günstigen Preis von 600.- (bester Preis über Toppreise) konnte ich mir ein Qnap TS-219P mit zwei 1TB Harddisks zulegen und in mein kleines Heimnetz einbinden.

Ein grosses Kriterium für mich war die Funktionalität der Timemachine. Das NAS musste dieses Feature unbedingt bieten. Eine Timecapsule kam für mich nicht in Frage, da keine Datenspiegelung möglich war. Bei einem Hardwaredefekt wären alle Daten weg.
Qnap hat mit dem letzten Firmwareupdate für ihre NAS Modelle native Timemachine-Ünterstützung eingebunden. Andere schöne Features wie iSCSI, UPNP (->> DLNA), ein iTunes Server sowie ausgezeichnete HW Referenzen und sehr leiser Betrieb (unteranderem HD Abhängig) haben dann den endgültigen Entscheid unanfechtbar gemacht. Das einzige was mir jetzt noch fehlt ist die Implementierung eines CalDAV Servers, aber das ist eine andere Geschichte.

Das Qnap NAS würde ich jederzeit wieder kaufen und kann ich wärmstens empfehlen. Es bietet super Features, Platz und Sicherheit. Diverse Optionen können zum Zugriff von aussen natürlich konfiguriert werden sowie über sichere Protokolle verschlüsselt werden.
Mit dem nächsten Firmware wird dann endlich auch die Möglichkeit umgesetzt, Multimedia Daten auf dem NAS über eine iPhone APP abzurufen, welche bereits jetzt im Appstore heruntergeladen werden kann für Anwender, welche gerne Beta Firmwares auf ihren NAS installieren.

Eine sehr interessante iPhone App hat mein Interesse geweckt: Sleep Cycle. Die App spricht alle an, welche am Morgen nur mühsam aus dem warmen Bett auf die Beine kommen und einen gestörten Schlafrythmus haben.

Wie funktioniert das?
Sleep Cycle registriert durch den im iPhone eingebauten Bewegungssensor, wie sich Benutzer im Schlaf verhält. Daraus schliesst das Programm, in welcher Schlafphase man sich gerade befindet und zeichnet alle Daten auf. Um ein möglichst leichtes Erwachen zu garantieren, versucht Sleep Cycle den Benutzer in einer möglichst leichten Schlafphase zu wecken und so das aufwachen angenehm zu gestalten.
Der in der App integrierte Wecker wird auf die gewünschte Weckzeit ingestellt. Sleep Cycle hat einer Weck-Toleranz von 30 Minuten und weckt den Schlafenden aber spätestens zum angegeben Zeitpunkt. Stelle ich meinen Wecker also auf 7 Uhr, kann ich frühstens im 06:30 Uhr geweckt werden, spätestens aber um 7 Uhr.

Die Anwendung
Wer sich davor scheut, sein Handy die ganze Nacht im Bett zu platzieren, wird an der App keine Freude haben. Das iPhone muss nämlich die ganze Nacht im Bett liegen, um Bewegungen zu registrieren. Sleep Cycle unterdrückt zudem den Schlafmodus des iPhone, folglich sollte das iPhone die ganze Nacht am Ladegerät hängen.
Am besten also auf dem iPhone den Flugmodus einschalten, um nicht durch Wireless und GSM/UMTS gestört zu werden. Das iPhone irgendwo im Bett platzieren, wo man es durch unkontrollierte Bewegungen im Schlaf nicht zerdrückt oder aus dem Bett rausschmeisst und trotzdem Bewegungen registriert werden können (siehe Bild).

Ebenso kann man nach der Platzierung des iPhone einen Reaktionstest durchühren:

Praxis
In der Praxis funktioniert die App wirklich toll. Nach ca. 4 bis 5 Nächten ist man daran gewöhnt und die App hat auch genügend Daten zum Schlafzyklus gesammelt, um einen möglichst erholsamen Schlaf und ein angenehmes Erwachen danach zu garantieren. Die Grafiken zum den Schlafphasen kann man sich natürlich auch anschauen. Sehr interessant zu sehen, sein Verhalten in der Nacht aufgezeichnet zu sehen. Da wird sehr genau ersichtlich, wie man sich bewegt hat und wann die tiefste Schlafphase erreicht wurde.
Das iPhone sollte übrigens mit dem Display nach unten auf dem Bett platziert werden und möglichst so, dass eine allfällige Erwärmung des Geräts keine Auswirkungen haben kann. Das Gerät also nicht zudecken. Was auch sehr gut funktioniert, ist das befestigen des iPhone am Bettgestell oder wenn Platz vorhanden, zwischen Bettgestell und Matratze. Nur möglichst so, dass das iPhone nicht zerdrückt wird.

Fazit
Die App ist wirklich toll und funktioniert gut, wie man auch den vielen positiven Bewertungen entnehmen kann. Wer also keine Angst davor hat, sein iPhone im Bett zu platzieren und sich schon lange einen Schlafphasenwecker gewünscht hat, der kann sich für 1.10 sFr. eine tolle App kaufen. Schlafphasenwecker sind sonst meist sehr teuer und die App ist eine wirklich gute Alternative. In der App selbst sind alle Funktionen genau Beschrieben (in Englisch) und Empfehlungen zu Platzierung und Verwendung enthalten. Top!

Langsam aber sicher kommt Klarheit in längerfristige Apple Strategie. Vorallem bezüglich des gerade angekündigten iPad sind einige fehlende Features nicht gerade auf den ersten Blick verständlich. Werden aber offizielle Aussagen und Stellungnahmen von Steve Jobs verfolgt, kann man sich darauf selbst einen Reim bilden.

Wired hat einen Artikel veröffentlicht, welcher Steve Jobs bei einem Anlass für Apple Mitarbeiter mit klaren Aussagen und Statements zitiert. Zwei davon gehören sicherlich zu den Hauptthemen der letzten paar Wochen. Google und Adobe.

Öfter hat man gehört oder gelesen, dass Apple seine eingebaute Suche von Google den Rücken zukehren will. Die Aussagen von Jobs diesbezüglich lautet:

“We did not enter the search business, Jobs said. They entered the phone business. Make no mistake they want to kill the iPhone. We won’t let them, he says.”

Das ist natürlich verständlich und eigentlich nur logisch. Lässt nur darauf hoffen, dass Apple die zukünftige Google Absenz auf ihren Geräten mit gleichwertigen Features kompensieren kann. Schlussendlich interessiert sich der Endbenutzer nicht dafür, was zwischen den Firmen abläuft, sondern nur, dass er die gewünschten Dienste zur Verfügung hat. Google war bislang sicher keine schlechte Wahl.

Bezüglich der fehlenden Flash Implementation ist die Aussage von Jobs auch deutlich:

“Apple does not support Flash because it is so buggy, he says. Whenever a Mac crashes more often than not it’s because of Flash. No one will be using Flash, he says. The world is moving to HTML5.”

Auch hier muss man zugeben, dass Flash natürlich keinerlei Standard für professionelle Webentwicklung sein kann. Dies aus verschiedenen Gründen. Ein paar davon haben mit Plattformübergreifender Kompatibilität, Rechenleistung und SEO zu tun. Was Jobs anspricht bezüglich Abstürzen und Verwendung von Flash hat was.

Auf klarere Strategiezüge bezüglich der Apple Strategien darf man spätestens mit dem Release des iPhone OS 3.2 und dem iPad hoffen. Da wird sich einiges verändern und viele neue Features werden in der brodelnden Gerüchteküche erwartet und heiss diskutiert.

Steve Jobs

Am 27.01.2010 hat Steve Jobs der Öffentlichkeit die neuste Kreation präsentiert: das iPad. Die Grüchtewelt hat die Wahrheit behalten und alles hat sich bestätigt, Apple bringt den Tablet Computer. Nun, ganz alles wurde nicht bestätigt. Lange Gesichter, kritische Kommentare und unerfüllte Erwartungen waren die Folge der Produktevorstellung.

Weshalb ist das so gekommen? Viele Tech-Blogs, News Portale haben viele Gerüchte verbreitet. Aufgrund von Wunschkonzepten, Patentzeichnungen und Wunschvorstellungen hat sich auf diese Weise langsam aber sicher ein Gesamtbild in der ganzen Community ergeben, was das iPad alles für Funktionen, Features und Wünsche erfüllen muss. Die Erwartungen waren viel zu hoch angesiedelt. Die Wünsche reichten vom verformbaren Bildschirm zur physischen Rückmeldung an den Benutzer bis hin zu Mutlitasking und Schnittstellen, welche man von Apple bislang in keinster Weise gewohnt war. Denkt man darüber nach und würde alle gewünschten Features zusammentragen, wäre das Endprodukt teilweise die reinste Science Fiction. Die wenigsten aller Wünsche waren erfüllt worden und das iPad ist somit bei den meisten Applefans bereits als Flop abgestempelt. Erwartet wurde eine revolutionäre Neuerung, welche alles verändert. Ähnlich des iPhone.

Die Realität sieht aber anders aus. Das iPad stellt sich vorerst als Produkt zwischen das iPhone und das Macbook. Weshalb “vorerst”? Betrachtet man die Produktelinie von Apple, insbesondere das iPhone, kann man von rascher Weiterentwicklung ausgehen. Das iPad V 1.0 ist bislang die erste Version des Tablet. Bereits die zweite Version könnte Wünsche wie eine integrierte Kamera, Multitasking und vieles mehr erfüllen. Schaut man sich in der Geschichte der Firmen verschiedene Produkte an, können sich die meisten Firmen glücklich schätzen, je überhaupt ein so erfolgreiches Produkt wie das iPhone auf den Markt zu bringen. Als Beispiel kann man sich Nokia betrachten. Nokia hatte 2 Jahrzehnte Zeit, den Mobiltelefonmarkt zu revolutionieren. Geschafft haben sie’s nicht. Apple hingegen entwickelt ein einziges Telefon, bringt es auf den Markt und ist bereits weltweit (!!) führender Hersteller von Mobiltelefonen innerhalb nicht mal ganz 3 Jahren. Wer sich das vor Augen führt, sieht ein, dass man dem Tablet durchaus eine Chance geben kann.

Weshalb verdient das iPad eine Chance? Laut einem Bericht im Techblog Engadget spielt der verbaute Prozessor dabei eine sehr wichtige Rolle. Die “Apple custom A4 CPU” basiert auf einem “Cortex A9 MPCore CPU”, welcher sehr viel Power liefert und nach Einschätzungen erst unter dem nächsten iPad OS Release seine vollen Möglichkeiten ausschöpfen wird. Das ist natürlich auch nur wieder ein Gerücht. Die Gegenbenheit, dass iWork auf dem iPad verfügbar sein wird, ändert aber alles ein bisschen. Manche denken sich vielleicht: “das ist ja nur iWork…”. Unterschätzen darf man das aber keineswegs. Das könnte sehr interessant sein im mobilen Bereich. Das iPad für Präsentationen mit Keynote zu verwenden ist dabei nur eine Möglichkeit.

Abwarten lautet die Devise. Denn das iPad ist noch nicht im Handel erhältlich. Bis dahin wird noch einige Zeit vergehen und wenn man einer Einschätzung am meisten glauben schenken darf, dann dass mit dem Release des iPad gleichzeitig oder kurz später ein neues OS zur Verfügung steht. Bereits jetzt sind diverse Adapter für den 30 Pin Connector angekündigt wie ein VGA und USB Anschluss, welche doch hoffen lassen, dass externe gewisse Geräte mit dem Tablet verwendet werden können. Eine sichere Zielgruppe sind zudem bereits jetzt sicher diejenigen, welche sich kein Macbook, Mac Pro oder keinen iMac kaufen möchten, aber trotzdem gewisse Arbeiten am Computer verrichten möchten. Diese Zielgruppe ist mit dem iPad ganz klar angesprochen. Hinzu kommen auch notorische Couchsurfer, welchen das Display des iPhone zu klein ist.

Persönlich war ich nach der Präsentation des iPad ein wenig enttäuscht. Der erste Eindruck hat auch meine hochgeschraubten Erwartungen nicht erfüllt. Nach einer Nacht darüber schlafen und einem Tag arbeiten, bin ich interessanterweise weniger enttäuscht als zuvor. Im Gegenteil. Ich verstehe langsam die Idee von Apple hinter dem Produkt iPad und kann mir den Einsatz in den verschiedensten Bereich interessant vorstellen. Zudem möchte ich einfach mal so ein Teil in der Hand haben, um mir selbst ein Eindruck des Produktes bilden zu können. Das einzige, was mich noch immer stört is der viel zu dicke schwarze Rahmen rund ums Display. Der hätte ganz klar etwas dezenter ausfallen dürfen.

Bildquelle: Apple

Apple iPad

Auf der Webseite von Engadget ist ein neues Foto aufgetaucht. Diesmal eine sehr realistisch einzuschätzende Variante des Apple Tablets. Auf dem Foto ist eindeutig zu sehen, dass eine “vergrössterte iPhone App” auf dem Tablet läuft, welche wie Google Maps aussieht. Engadget soll die Information zugespielt bekommen haben, dass das Tablet ein 10″ Display besitzt und in den Staaten mit Vertragsbindung zu Verizon für 800$, ohne Vertragsbindung für 1000$ zu haben sein soll. Der Name sei weiterhin ein Geheimnis, doch scheinbar sollen Apples Mitarbeiter weiterhin den Codenamen “K48″ für das Tablet benutzen.
Nun denn, heute Abend um 19 Uhr (GMT+1) werden die Gerüchte ein Ende finden. Die Spannung steigt.

Quelle: Engadget

apple-tablet